Der Tag ist seiner Höhe nah

1) Der Tag ist seiner Höhe nah. Nun blick zum Höchsten auf,
der schützend auf dich niedersah in jedes Tages Lauf.

2) Wie laut dich auch der Tag umgibt, jetzt halte lauschend still,
weil er, der dich beschenkt und liebt, die Gabe segnen will.

3) Der Mittag kommt. So tritt zum Mahl; denk an den Tisch des Herrn.
Er weiß die Beter überall und kommt zu Gaste gern.

4) Er segnet, wenn du kommst und gehst; er segnet, was du planst.
Er weiß auch, dass du’s nicht verstehst und oft nicht einmal ahnst.

5) Wer sich nach seinem Namen nennt, hat er zuvor erkannt.
Er segnet, welche Schuld auch trennt, die Werke deiner Hand.

6) Die Hände, die zum Beten ruhn, die macht er stark zur Tat.
Und was der Beter Hände tun, geschieht nach seinem Rat.


Ev. Gesangbuch 457
 Noten


Text: Jochen Klepper 1938
Melodie: Fritz Werner 1949
Rechte: Verlag Merseburger
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