Römer 8

< Römer 7 Römer 9 >

1 So ist nun nichts Verdammliches an denen, die in Christo Jesu sind, die nicht nach dem Fleisch wandeln, sondern nach dem Geist.

2 Denn das Gesetz des Geistes, der da lebendig macht in Christo Jesu, hat mich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes.

3 Denn was dem Gesetz unmöglich war (sintemal es durch das Fleisch geschwächt ward), das tat Gott und sandte seinen Sohn in der Gestalt des sündlichen Fleisches und der Sünde halben und verdammte die Sünde im Fleisch,

4 auf daß die Gerechtigkeit, vom Gesetz erfordert, in uns erfüllt würde, die wir nun nicht nach dem Fleische wandeln, sondern nach dem Geist.

5 Denn die da fleischlich sind, die sind fleischlich gesinnt; die aber geistlich sind, die sind geistlich gesinnt.

6 Aber fleischlich gesinnt sein ist der Tod, und geistlich gesinnt sein ist Leben und Friede.

7 Denn fleischlich gesinnt sein ist wie eine Feindschaft wider Gott, sintemal das Fleisch dem Gesetz Gottes nicht untertan ist; denn es vermag's auch nicht.

8 Die aber fleischlich sind, können Gott nicht gefallen.

9 Ihr aber seid nicht fleischlich, sondern geistlich, so anders Gottes Geist in euch wohnt. Wer aber Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein.

10 So nun aber Christus in euch ist, so ist der Leib zwar tot um der Sünde willen, der Geist aber ist Leben um der Gerechtigkeit willen.

11 So nun der Geist des, der Jesum von den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird auch derselbe, der Christum von den Toten auferweckt hat, eure sterblichen Leiber lebendig machen um deswillen, daß sein Geist in euch wohnt.

12 So sind wir nun, liebe Brüder, Schuldner nicht dem Fleisch, daß wir nach dem Fleisch leben.

13 Denn wo ihr nach dem Fleisch lebet, so werdet ihr sterben müssen; wo ihr aber durch den Geist des Fleisches Geschäfte tötet, so werdet ihr leben.

14 Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder.

15 Denn ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen, daß ihr euch abermals fürchten müßtet; sondern ihr habt einen kindlichen Geist empfangen, durch welchen wir rufen: Abba, lieber Vater!

16 Derselbe Geist gibt Zeugnis unserem Geist, daß wir Kinder Gottes sind.

17 Sind wir denn Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich Gottes Erben und Miterben Christi, so wir anders mit leiden, auf daß wir auch mit zur Herrlichkeit erhoben werden.

18 Denn ich halte es dafür, daß dieser Zeit Leiden der Herrlichkeit nicht wert sei, die an uns soll offenbart werden.

19 Denn das ängstliche Harren der Kreatur wartet auf die Offenbarung der Kinder Gottes.

20 Sintemal die Kreatur unterworfen ist der Eitelkeit ohne ihren Willen, sondern um deswillen, der sie unterworfen hat, auf Hoffnung.

21 Denn auch die Kreatur wird frei werden vom Dienst des vergänglichen Wesens zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes.

22 Denn wir wissen, daß alle Kreatur sehnt sich mit uns und ängstet sich noch immerdar.

23 Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir haben des Geistes Erstlinge, sehnen uns auch bei uns selbst nach der Kindschaft und warten auf unsers Leibes Erlösung.

24 Denn wir sind wohl selig, doch in der Hoffnung. Die Hoffnung aber, die man sieht, ist nicht Hoffnung; denn wie kann man des hoffen, das man sieht?

25 So wir aber des hoffen, das wir nicht sehen, so warten wir sein durch Geduld.

26 Desgleichen auch der Geist hilft unsrer Schwachheit auf. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich's gebührt; sondern der Geist selbst vertritt uns aufs beste mit unaussprechlichem Seufzen.

27 Der aber die Herzen erforscht, der weiß, was des Geistes Sinn sei; denn er vertritt die Heiligen nach dem, das Gott gefällt.

28 Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind.

29 Denn welche er zuvor ersehen hat, die hat er auch verordnet, daß sie gleich sein sollten dem Ebenbilde seines Sohnes, auf daß derselbe der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.

30 Welche er aber verordnet hat, die hat er auch berufen; welche er aber berufen hat, die hat er auch gerecht gemacht, welche er aber hat gerecht gemacht, die hat er auch herrlich gemacht.

31 Was wollen wir nun hierzu sagen? Ist Gott für uns, wer mag wider uns sein?

32 welcher auch seines eigenen Sohnes nicht hat verschont, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben; wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?

33 Wer will die Auserwählten Gottes beschuldigen? Gott ist hier, der da gerecht macht.

34 Wer will verdammen? Christus ist hier, der gestorben ist, ja vielmehr, der auch auferweckt ist, welcher ist zur Rechten Gottes und vertritt uns.

35 Wer will uns scheiden von der Liebe Gottes? Trübsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Fährlichkeit oder Schwert?

36 wie geschrieben steht: "Um deinetwillen werden wir getötet den ganzen Tag; wir sind geachtet wie Schlachtschafe."

37 Aber in dem allem überwinden wir weit um deswillen, der uns geliebt hat.

38 Denn ich bin gewiß, daß weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges,

39 weder Hohes noch Tiefes noch keine andere Kreatur mag uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christo Jesu ist, unserm HERRN.

Lieder:
Anbetet! Anbetet Vers 1
Wie herrlich gibst du, Herr, dich zu erkennen Vers 1
O wir armen Sünder Vers 3
Herr, wenn es stimmt Vers 9-11
Nichts kann dich mehr trennen (Wer kann dich verklagen) Vers 14-39
Du bisch Würklichkeit Vers 14
Du bist Wirklichkeit (Jesus, du erstaunst mich) Vers 14
Father God, I wonder (I will sing Your praises) Vers 15-16
Vater, Deine Liebe ist so unbegreiflich groß (Herr, ich preise Deinen heilgen Namen) Vers 15-16
Sei bewahrt auf deinen Wegen (Diene alles dir zum Besten) Vers 28
Denen, die Gott lieben, werden alle Dinge zum Besten dienen Vers 28
Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben Vers 28
Wir wissen aber Vers 28
Lebensglück (Mitten hinein in unsre Welt, kommst du, um uns nahe zu sein.) Vers 31-32
So bist nur du (Wasser wird Wein, Blinde sehn) Vers 31
You Are For Me (Greater is He who lives in us than every king who rules on earth) Vers 31
Weder Tod noch Leben Vers 31-39
Ist Gott für mich, so trete gleich alles wider mich Vers 31-39
Wir Christenleut habn jetzund Freud Vers 31-34
Gott ist für uns (Gott ist für uns. Wer kann uns besiegen) Vers 31
As Long As I Have You Vers 31-39
Das was ich brauch bist du Vers 31-39
Tauch hinein (In uns wohnt eine Macht) Vers 31-32
Wer liebt so wie du (Vor dir gehn die Berge in die Knie) Vers 31-39
Du bist für mich (Größer bist du, der in mir lebt) Vers 31
Bis ans Ende der Welt (Bis ans Ende der Zeit.) Vers 31
One Thing Remains (Your Love Never Fails) (Higher than the mountains that I face) Vers 31-39
Keiner ist größer (Wo ist ein Gott, der rettet wie du?) Vers 31
Gott ist für uns, Er hat uns Seinen Sohn gegeben Vers 32-39
Gott ist für uns. (Er hat seinen Sohn uns zum Retter gemacht) Vers 32-39
Whom Shall I Fear (God Of Angel Armies) (You hear me when I call) Vers 34-39
Was macht mir Angst? (Du hörst mein Rufen, Herr) Vers 34-39
O süßer Herre Jesu Christ Vers 34
Sei bewahrt auf deinen Wegen (Diene alles dir zum Besten) Vers 35-39
Überwinder (Wir sind durch dich Überwinder) (Es gibt Leid, das bleibt) Vers 37
Gott ist für uns (Gott ist für uns. Wer kann uns besiegen) Vers 37-39
Tauch hinein (In uns wohnt eine Macht) Vers 38-39
In Christus (In Christus ist mein ganzer Halt) Vers 38-39
Niemand und nichts (Denn ich weiß, dass weder Leben noch Tod) Vers 38-39
Nichts kann uns jemals trennen von der Liebe unsres Herrn Vers 38-39
Niemand und nichts (kann uns trennen) Vers 38-39
Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben Vers 38-39
Bis ans Ende der Welt (Bis ans Ende der Zeit.) Vers 38-39
Nichts kann mich trennen von dir Vers 38-39
Felsenfest (Jesus, du strahlst in unser Leben) Vers 38-39
Sei still, mein Herz und vertrau auf deinen Gott Vers 38
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Text aus der Lutherbibel von 1912 (von zefania.de). Eine vollwertige Online-Bibel finden Sie auf bibleserver.com.
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