O Gott, o Geist, o Licht des Lebens

1) O Gott, o Geist, o Licht des Lebens,
das uns im Todesschatten scheint,
du scheinst und lockst so lang vergebens,
weil Finsternis dem Lichte feind.
O Geist, dem keiner kann entgehen,
ich lass dich gern den Jammer sehen.

2) Entdecke alles und verzehre,
was nicht in deinem Lichte rein,
wenn mir's gleich noch so schmerzlich wäre;
die Wonne folget nach der Pein:
du wirst mich aus dem finstern Alten
in Jesu Klarheit umgestalten.

3) Ich kann nicht selbst der Sünde steuern;
das ist dein Werk, du Quell des Lichts.
Du musst von Grund auf mich erneuern,
sonst hilft mein eignes Trachten nichts.
O Geist, sei meines Geistes Leben;
ich kann mir selbst kein Gutes geben.

4) O Geist, o Strom, der uns vom Sohne
eröffnet und kristallenrein
aus Gottes und des Lammes Throne
nun quillt in stille Herzen ein:
ich öffne meinen Mund und sinke
hin zu der Quelle, dass ich trinke.

5) Ich lass mich dir und bleib indessen
von allem abgekehrt dir nah:
ich will die Welt und mich vergessen,
dies innigst glauben: Gott ist da.
O Gott, o Geist, o Licht des Lebens,
man harret deiner nie vergebens.



Jesu Name nie verklinget 64 A
 Noten, mehrstimmig


Singt zu Gottes Ehre 97
 Noten, mehrstimmig, Akkorde
Text: Gerhard Tersteegen
Melodie: Dimitrij Stepanowitsch Bortnianskij
Themen: Pfingsten
Melodie: "Für dich sei ganz mein Herz und Leben (Ich bete an die Macht der Liebe)".
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